Beiträge von Tystie

    Ja, Alles Gute! Eigentlich doch toll, Schnee auf Orkney. Ist doch was Besonderes. Zumal, wenn man nicht zur Arbeit commuten muß sondern in einem gemütlichen Ferienhaus sitzt.

    Freut euch doch, daß ihr nicht jetzt bei Eis und Schnee im Camper unterwegs seid :)

    Ich denke, im Januar auf schottischen Inseln muß man halt mit allem rechnen. Ist es nicht Schnee, dann ist es Sturm oder wer weiß was.

    Bei unserem einzigen Dreimonatswinter auf den Äußerem Hebriden sind auch dauernd keine Fähren gefahren. Da gab es dann im Supermarkt in Stornoway in der Gemüseabteilung einmal nur noch Rote Beete und Zitronengras :) Man macht halt das Beste drauß und verbucht es unter Abenteuer.

    Meine Erfahrung aus 15+ Jahren wohnen in Edinburgh: Mit Schnee sind sie noch nie zurecht gekommen. Alles über 3cm ist kritisch.

    Grüße von der Costa Blanca (auch kalt, aber eher 9 Grad und kein Schnee)

    Also, in Edinburgh und Umgebung kann man sowieso schon locker mehr als eine Woche verbringen :) Und ja, man kommt zu vielen Orten gut mit Public Transport: In die Borders mit der Bahn (Melrose) oder ziemlich zügig mit dem Bus (Peebles, finde ich noch besser als Melrose, gibt da auch mehr Wandermöglichkeiten). Dann auf alle Fälle East Lothian mit North Berwick. Da kann man auch - mit Anschlußbussen - gute coastal walks machen (z.B. Gullane nach North Berwick). Nach Tantallon Castle gibt es auch einen Bus von North Berwick aus. Nach Westen kommt man sowieso (Glasgow, Linlithgow, South Queensferry z.B.). Nach Norden kann man Tagesausflüge per Bahn bis Stirling oder sogar Birnam/Dunkeld ausdehnen. In der Nähe von Stirling sind die Ochil Hills, ein erstklassiges Wandergebiet. Da bin ich aber nicht sicher, wie weit man da mit Bussen hinkommt (nach Dollar z.B., von dort gehen gute aber anstrengende hillwalks los), wir sind da dann doch immer mit dem Auto hin von Edinburgh. Nach Fife mit der Bahn oder Bahn/Bus (St. Andrews). Fife Coastal Walk ist in Abschnitten auch sehr schön.

    Nur Highlands, die sind echt ein Problem mit public transport von Edinburgh aus. Da säße man besser in Glasgow für - da wäre man dann z.B. schneller am Loch Lomond. Von Edinburgh müßte man dann erst nach Glasgow und dann umsteigen und alles auch wieder zurück. Das frißt viel Zeit. Evtl. gibt es von Edinburgh einen Bus nach Callander am Anfang der Trossachs (auch mit Umsteigen?), da könnte man dann ggf. schon Ben Ledi realisieren. Realistischerweise ist aber für Highlands ein Auto besser. Aber beachten, wenn man noch wandern will: Selbst in die interessanten Teile der Trossachs oder die interessanteren Wandergebiete am Loch Lomond ist man schnell anderthalb Stunden ab Edi unterwegs. Und z.B. ins GlenCoe eher 3 Stunden... Man muß ja auch wieder zurück. Wir haben sowas wie GlenCoe von Edi aus dann eher als Zweitagestrip gemacht (mit Camper). Inverness halte ich definitiv für zu eit als tagestrip. Und im Grunde ist in Inverness auch nicht wirklich was zu sehen. Das ist ja eher das Tor zu den Northwestern Highlands.

    Ach so, die Fahrtdauer in die Highlands ab Edi hängt natürlich auch stark davon ab, wo man in/um Edi unterkommt. Man kann so ungefähr rechnen, einmal durch die Stadt oder einmal drumherum mindestens eine halbe Stunde. Zu bestimmten Tageszeiten sind Teile des Bypass auch gerne verstaut.

    Und schau mal auf die Seite von Scotrail. Mir ist so, als hätte es mal Mehrtagestickets für den Großraum um Edinburgh gegeben. Das könnte sich lohnen, falls ihr mehrere Ausflüge macht.

    Du kannst in den Lothian Buses auch unproblematisch mit z.B. Google Pay bezahlen. Guck mal auf die Webseite von Lothian, da steht alles. Tagesticket oder Wochentickets brauchst Du so nicht mehr, da gibt es automatische Kappungsgrenzen bei Kartenzahlung. Läuft im Grunde wie in London.

    Kombitickets für mehrere Anbieter gibt es nicht in/um Edinburgh. Sowas hat nur Glasgow.

    Am besten bleibt man in Edinburgh bei Lothian. Die Tram ist, glaube ich, in der Kappung mit drin.

    Wenn Du z.B. in die Borders fahren willst (andere Busgesellschaft oder Zug), mußt Du halt extra zahlen.

    Ich habe all die Jahre in Edinburgh auch immer gedacht, das ein Verkehrsverbund echt ein no-brainer wäre. Aber auf die schlaue Idee ist da im Council anscheinend keiner gekommen ...

    Ich finde auch gut, daß ihr euch für die einzelnen Regionen genug Zeit laßt und nicht so durchhetzt. Man muß ja auch immer mit Schlechtwettertagen rechnen. Die Midges sind wie sie sind. Im Osten in der Tat weniger als im Westen, aber der Westen ist natürlich interessanter. Die Midges müssen auch nicht immer da sein. Wenn ein bißchen Wind geht, werden sie weggeblasen und häufig sind sie auch nur morgens und abends/nachts da. Nicht so ein Problem, wenn ihr in einer festen Unterkunft wohnt. Ansonsten muß man halt in Smidge investieren und/oder in so ein Kopf-Netz.

    Loch Lomond finde ich mittel-spektakulär. Wenn man allerdings wandern geht bzw. hill-walking macht, dann hat Loch Lomond sehr viel zu bieten z.B. auch die sehr nahe gelegenen Arrochar Alps (mit The Cobbler). Auf der Westseite Loch Lomond sind auch ein paar interessante Munros und auf der Ostseite ist natürlich Ben Lomond.

    Orkney und Shetland haben mit die höchste Lebensqualität in Schottland. Manche sagen sogar, in ganz UK. Jedenfalls ziehen deshalb auch etliche Engländer nach Orkney (gerade auch mit/wegen Kindern!)

    Mit dem Wetter muß man sich natürlich anfreunden ... Und Berge hat es auf Orkney (außer Hoy) leider auch nicht. Und ganz am Rande Europas ist man dann auch und braucht mindestens zwei Flüge auf den Kontinent.

    Und als ernstzunehmende Supermärkte gibt es nur den Tesco (mit etwas eingeschränkter Auswahl) und den Lidl in Kirkwall.

    Dasselbe Problem, wenn man irgendwo in den Nordwesten zieht: Ein okayish Tesco in Ullapool, ansonsten muß man bis Inverness reisen ...

    Wir haben jahrelang ganz gerne in Edinburgh gelebt, drumherum gibt es sehr viele Möglichkeiten (freizeittechnisch) und auch die Infrastruktur ist gut. Nur die Highlands sind ein bißchen weit weg (ab anderthalb Stunden Fahrtzeit). Dafür ist das Wetter nicht ganz so grottig wie im Westen. Wenn es überall schüttet oder grau ist, hat man oft noch ein bißchen Sonne nach East Lothian raus.

    Ein Haus/Wohnung mieten ist wahrscheinlich überall furchtbar. Wohnraum ist überall extrem knapp. In Edinburgh natürlich ganz besonders ... (mittlerweile).

    Ich glaube, man kann 'die Camper' aber nicht alle über einen Kamm scheren. Es sind ja die, die sich benehmen (die meisten) nicht verantwortlich für die, die sich nicht benehmen.

    Klar, viel der schottischen Straßen sind für viel Verkehr - welcher Art auch immer - nicht gemacht. Und das Verkehrsaufkommen ist ja insgesamt (auch ohne Camper) immens gestiegen. Ist mir dieses Jahr (Juli) auf der A82 (konkret ab Fort William nach Süden) extrem aufgefallen. Nicht mal die Camper, vor allem die Unmassen an LKW, die uns entgegendonnerten. Und Reisebusse. Und die Fahrspuren auf der A82 sind ja auch nicht superbreit. Wir waren heilfroh, als wir in Crianlarich abbiegen konnten und es wieder die übliche Verkehrsmenge war.

    Andernorts sind wir diesmal auch endlos Fahrzeugen hinterhergekrochen, allerdings nicht Wohnmobilen (die waren in normaler Geschwindigkeit unterwegs) sondern vor allem besagten LKW. Die sind auch nicht in der Lage, an geeigneten Buchten mal kurz an die Seite zu fahren ...

    Was das nicht so tolle Verhalten von WoMo's und deren Fahrern angeht, beobachte ich seit Jahren, daß das in überdurchschnittlicher Menge die Mietmobile sind. Da müßte von seiten der (schottischen) Vermietfirmen deutlich mehr Aufklärung/Erziehung betrieben werden.

    Und wenn die Locals einerseits den Tourismus möchten, wegen der dringend benötigten Einnahmen, wäre es da nicht clever, wenn besagte Locals mehr Angebote für die Camper machen? Z.B. viel mehr Stellplätze? Also, nicht Campingplätze (viel zu teuer geworden), sondern continental-style WoMo-Stellplätze. Gibt es ja in geringer Anzahl schon. Wäre aber eine gute Verdienstmöglichkeit für Privatpersonen.

    Wir sind gerade in Dänemark und da gibt es das überall. Da hat einer noch Land über oder zu viel Wiese und bietet das für umgerechnet 10-20 Euro/Nacht an. Fairer Preis. Häufig ohne Alles, manchmal mit Entsorgung/Wasser/Strom. Manchmal sogar mit Dusche. Ganz unterschiedlich.

    Ein Problem in Schottland sind die fehlenden Entsorgungsstellen für Camper. Man muß das echt sehr gut planen (das kann man auch, wenn man Erfahrung hat, aber so ein Mietmobilfahrer, der zum ersten Mal so unterwegs ist, ist sicher schnell überfordert). Und auf Campingplätzen (wenn sie es für Nichtgäste überhaupt erlauben) wollen sie gerne 10 Pfund oder mehr dafür, das ist sehr unverhältnismäßig.

    Ich glaube auch nicht, daß der WoMo-/Campertourismus wieder weniger werden wird. Alle anderen Reisearten mit festen Unterkünften sind ja praktisch unbezahlbar geworden. Vor allem auch in Schottland.

    Islay/Jura und Colonsay ist eine gute Kombo, finde ich. Ich mag Colonsay, das hat auch einen etwas wilderen Nordteil. Früher war ich da mal ein paar Tage im Hostel und später nochmal als daytrip mit Fahrrad. Zu Islay hat ja Casi schon viel gesagt, kann allem voll zustimmen :)

    Tiree und Coll fehlen noch in unserer Inselsammlung :)

    Small Isles sind definitiv auch eine Reise wert, da kann man aber kein Auto mitnehmen (sind ja aber eh klein). Sie sind alle total unterschiedlich und Unterkünfte gibt es auch auf allen. Nur auf Canna war ich nicht. Eigg ist toll und trotz der Kompaktheit sehr vielseitig: Berge, singing sands, interessante Höhlen ... Muck ist winzig, aber irgendwie hatte das auch seinen Reiz. Da konnte man gut Robben gucken. Das ließ sich von Eigg als daytrip ansteuern. Rum hat mir aus irgendeinem Grund nicht so gut gefallen, kann gar nicht so recht sagen, weshalb. Das hat aber auch seine Liebhaber und dieses seit Jahrezehnten laufende Rotwild-Forschungsprojekt (und entsprechend viele Zecken wegen der vielen Hirsche ...)

    Orkney Anfang Mai ist bestimmt auch top und noch nicht so voll. Die Überfahrt sollte auch nicht kritischer sein als Ullapool-Stornoway. Ich würde dann eher die große Fähre ab Scrabster nehmen und nicht die kleine ab Gills Bay. Aber wenn man Pech hat, kann man immer einen windigen Tag erwischen, sei es Mai oder Juli ...

    Auf Orkney gibt es jedenfalls Archäologie bis zum Umfallen. sehr sehr viele Kühe (weniger Schafe) und natürlich jede Menge Seevögel, auch wenn man für die richtigen Puffinkolonien dann schon nach Westray weiterreisen muß. Orkney bietet sich für einen längeren Aufenthalt absolut an, weil man dann nämlich nicht nur Mainland sieht, sondern auch ein paar weitere Inseln erkunden kann. Gut zu erreichen mit kurzen Überfahrten sind z.B. Hoy (spektakuläre Landschaft) und Rousay (weitere erstklassige neolithische Kammergräber). Für die weiter nördlichen Inseln gibt es auch gute Angebote zum Hinfliegen ab Kirkwall mit LoganAir, wen man mindestens drei Übernachtungen bucht (bietet sich für Papa Westray und North Ronaldsay an).

    Auf Orkney Mainland gibt es auch ein paar Puffins und zwar bei Marvick Head. Die brüten da zwar nicht (ist keine Kolonie), man kann sie aber easy an den Klippen zwischen den vielen Guillemots und Razorbills entdecken, am Besten mit Fernglas. Angeblich sind die auch bis in den August da. Einen Versuch wäre es ja wert. Man parkt idealerweise bei Marwick Bay (kleiner Parkplatz, kann man aber auch übernachten) und dann geht man einfach 2 km zum Kitchener Memorial hoch. Sowohl davor und dahinter sind gute Spots mit Blick auf die Klippen.

    Auch, falls alle Vögel schon weg sind, sind es natürlich beeindruckende Klippen und einen Ausflug wert. Wenn man länger walken möchte, kann man auch von der anderen Seite, von Birsay aus, hingehen.

    Die Campingplätze auf Orkney Mainland waren im Juni (da waren wir gerade da) übrigens auch meistens ausgebucht, jedenfalls Kirkwall und Stromness. Birsay hat eher noch Kapazitäten. Vielleicht war unser Problem aber auch nur, das gerade Seakayaker-Syposium war und die hatten einfach ganze Plätze komplett gebucht (das war einfach Pech).

    Man kann aber fast überall frei stehen und an den Campingplätzen in der Regel für 5 Pfund entsorgen und Wasser tanken. Kirkwall Campsite läßt Freistehcamper duschen für 3 Pfund. Weitere preiswerte Duschen am Stromness Northlink Ferry Terminal, dort auch Waschmaschinen.

    Die Fähren nach/von Orkney haben wir sehr spontan noch am selben Tag btw. einen Tag vorher gebucht. Das waren aber jeweils nur Restplätze. War uns egal, wir sind extrem flexibel und hätten das alles auch mehrere Tage verschieben können.

    Schon klar, war auch mehr so eine Schnappsidee, denn Tsche hatte ja schon gesagt, WoMo käme für ihn nicht in Frage.

    Aber wenn wir manchmal so Leute in so megaschicken Teilen rumfahren sehen (und mal reinschauen dürfen), dann denke ich oft, daß der Komfort da drin viel viel besser ist als in jeder Mietwohnung in Edinburgh, in der wir gelebt haben. Die sind garantiert weniger zugig und man kann sie viel besser heizen. Und mit nerviegen Nachbarn hat man dann auch keinen Stress.

    Und falls Tsche mietet, ist das Geld auch weg, da hat man bei einem WoMo weniger Verlust, die verlieren nicht so viel in den ersten Jahren, jedenfalls längst nicht so viel wie ein Auto.

    Den wenigsten Stress hast Du wahrscheinlich, wenn Du einfach ein Wohnmobil kaufst und in dem lebst ... Kann man sich durchaus komfortabel gestalten, wenn Du darauf wert legst. Hat auch den Vorteil, daß man häufiger mal seinen Standort wechseln kann :)

    Ansonsten: keine Miete, keine Counciltax, kein Ärger mit Behörden. Und als Tourist giltst Du dann auch (gemäß den Anforderungen des max. 6monatigen touristischen Aufenthaltes).

    Klar, man muß sich um ein bißchen mehr kümmern (Wasser, Abwasser, Kloentleerung, Wäsche waschen ...), hat dafür aber den ganzen anderen Stress nicht.

    Ich hab mir doch aus Neugier mal die legislation bei gov.uk angeschaut und das mit der immigration status Überprüfung durch landlords gilt tatsächlich nur für England, nicht für Schottland oder Wales. Very good! Hast Du definitiv ein Problem weniger.

    Von früheren Mieterfahrungen (5 verschiedene Wohnungen ...) weiß ich noch, daß man sehr sehr schnell sein mußte. Noch vor ein paar Jahren bekam man in de Regel die Wohnung, wenn man der erste war, sie wollte und alles gepaßt hat (Einkommen, Referenzen etc etc). Gute Wohnungen waren oft am selben Tag weg. Vor allem Agenturen haben so gearbeitet, private landlords gucken eher erstmal ein paar Bewerber an, bevor sie sich entscheiden. Privat mieten ist häufig etwas günstiger als über Agentur. Etliche Wohnungen laufen auch über gumtree.

    Ich denke, man hat aber nur halbwegs gute Karten, wenn man vor Ort ist, so daß sich der Vermieter einen Eindruck von einem verschaffen kann (und man selber vom Vermieter auch ...).

    In Edinburgh war auch unsere Erfahrung, daß 9 von 10 angebotenen Wohnungen totaler Schrott sind. In die Wohnungen und Häuser wird in der regel nicht investiert, weil man sie in jedem Fall vermietet bekommt. Die Fotos sagen in der Regel nicht viel aus, die bösen Üerraschungen kommen erst bei der Besichtigung (oder tw. noch später ...). Man kann ja auch nicht auf alles achten bei der Besichtigung. Unser Hauptaugenmerk war: Kein Schimmel oder zumindest nur im erträglichen Maß, halbwegs ausreichendes Heizsystem, es sieht nicht nach Ungeziefer aus (die allermeisten Wohnungen sind ja möbliert), die Fenster sind leidlich dicht (double glazing ist ein Bonus aber gibt es in den Altbauten halt nicht). Die Nachbarschaft ist okayisch. Liegt an keiner Hauptverkehrsstraße. Es scheint zumindest den halben Tag mal Sonne rein. Ansonsten muß man sehr sehr viele Kompromisse eingehen, oder sehr sehr viel Geld bezahlen.

    Wenn man in Edinburgh z.B. bereit ist, deutlich über 1000 Pfund Kaltmiete auszugeben, bekommt man auch bessere One-Bedroom-flats. Dazu kommt dann noch Gas/Strom und Council Tax (bessere Wohnungen sind in einem höheren Council Tax Band und entsprechend teurer, aber das kannst Du ja auf den Councilwebseiten einsehen).

    Aber als Baufachmann bist Du ja eh der Experte und kannst wahrscheinlich ziemlich viel auf den ersten Blick erfassen.

    Wow, geht das doch jetzt wieder mit der Wohnung. Vielleicht ist das irgendwann nach Brexit wieder geändert worden mit der Status-Überprüfung durch Vermieter. Who knows. Andererseits - wer weiß, was Makler/Agenturen so alles erzählem. Haften tut vermutlich letztendlich der eigentliche Vermieter.

    Wünsche Dir jedenfalls viel Glück und Erfolg bei dem Vorhaben!

    Tystie weiß auch ein paar Bruchstücke ...

    Als EU-Bürger/Schweizer brauchst Du entweder ein richtiges Visum (also nicht die Touristeneinreise für 6 Monate) oder den settled status für so Sachen wie Wohnung mieten, Bankkonto etc.

    Den settled status kannst Du natürlich nicht mehr erhalten, das war ja für Leute, die schon vor Brexit im Land Resident waren.

    Anyway, ein Vermieter, der vermietet ohne Visum/settled status überprüft zu haben, macht sich strafbar, wenn dann rauskommt, daß der Mieter das nicht nachweisen kann. Ich meine mich zu erinnern, daß Vermieter in dem Fall 50.000 Pfund Strafe zahlen müssen? Und da es genug willige 'legale' Mieter gibt (mehr als verfügbaren Wohnraum), ist schon klar, daß niemand auf Deine Anfragen reagiert. Da geht keiner ein Risiko ein.

    Zum Volunteering: Mußt Du aufpassen. So wie Du da irgendeine Art von Gegenleistung für bekommst (Unterkunft, Essen, was auch immer) gilt das als Arbeit und Du brauchst das entsprechende Visum.

    Ich meine, mal vor Jahren gelesen zu haben, daß Du ggf. als Selbständiger nach UK gehen kannst. Unter Nachweis von 50.000 Pfund Kapital. Aber für die Angabe übernehme ich natürlich keine Gewähr ... Und auch als Selbständiger müßtest Du sicherlich ein jährliches Mindesteinkommen erzielen, um akzeptiert zu werden (37.000 Pfund???). Vielleicht kannst Du die Route irgendwie verfolgen? Aber wenn das geht, müßte aucf irgendwelchen gov.uk Seiten was dazu stehen.

    Ha, ein Tunnocks Teacake fliegt auch im All rum! Ich glaube, die Uni Glasgow hat den da hingeschickt :)

    Noch besser als die in der roten Packung finde ich die in der blauen Packung, das sind die mit dunkler Schokolade.

    Übrigens sind die Caramel Wafers von Tunnocks auch der Hammer ...

    Und für die ganz Hartgesottenen: Man kann wohl die Tunnocks Factory in Uxbridge (bei Glasgow) auch besichtigen, es sei aber ziemlich tough, einen Platz bei einer Führung zu ergattern.

    Kann ich bestätigen. Auch in Dunkerque (für Kanalfähre) hat sich niemand für Lebensmittel interessiert. Es guckt zwar sowhl das französische als auch das britische Security Team bei einem rein, aber wie schon gesagt, wird nur nach stow aways gesucht. Für mehr ist wahrscheinlich gar keine Zeit.

    Dabei hatten wir ganz brav unseren restlichen Käse vorher noch verzehrt/verschenkt und sogar auf Butter verzichtet (Argh!). Zum Glück ist ja in Dover der große Tesco nicht weit und man kann sich mit allem wieder eindecken.